Andreas Hornig, bietet Hyundai ix35 im Carsharing an

„Carsharing ohne geht nicht!“ mit dieser klaren Aussage meint Andreas Hornig, Geschäftsführer von book-n-drive nicht nur Wasserstoff-Fahrzeuge, sondern auch batterieelektrische. Im Carsharing können einfach, neue Antriebe ausprobiert werden. Und dies möglich zu machen, sieht er als eine Pflicht.

Andreas Hornig fährt heute den Hyundai ix35, eines von insgesamt sieben Brennstoffzellen-Fahrzeugen in seinem Fuhrpark. Der SUV erscheint auch angemessen, denn Andreas Hornig ist 2,13m groß. Der ehemalige Basketball-Profi setzt auf Vielfalt im Angebot, vom kleinen cityFlitzer bis zum Kastenwagen ist alles dabei. Über 1.000 Fahrzeuge stehen den 45.000 Kunden bei book-n-drive an Stationen oder im sogenannten free-floating, bei dem man das Fahrzeug überall abstellen kann, zur Verfügung.

Nutzen statt besitzen ist ein Trend. Nach aktuellen Zahlen des Bundesverband Carsharing e. V. (bcs) sind rund 2,46 Millionen Menschen bei einem Carsharing-Anbieter in Deutschland angemeldet. Ein Wachstum von 16,6%. Insgesamt stehen 20.200 Fahrzeuge bereit, 10,3% davon elektrisch mit Batterie oder Wasserstoff.

„Elektrofahrzeuge sind einfach ein „must have“ für einen Carsharing-Anbieter.“

Sagt Hornig. Aber interessanterweise zeige sich das nicht immer im Buchungsverhalten. Kunden seien immer noch unsicher, der Respekt vor dem Unbekannten ist groß.

Wer sich aber traut ein Wasserstoff-Auto zu buchen ist begeistert. Und bucht auch wieder.

Die elektromobile Bescheinigung in geräumigen Fahrzeugen, die hohe Reichweite und die kurze Betankungszeit überzeugen. Das erfreut natürlich auch den CarSharing Anbieter, denn das Fahrzeug ist mehr in Bewegung.

Auf der anderen Seite stehen die hohen Anschaffungskosten und die in der Rhein-Taunus Region noch dünne Wasserstoff-Infrastruktur. Andreas Hornig ist aber zuversichtlich, denn ein Carsharing Anbieter ist immer auch Vorreiter und die Kunden gewöhnen sich schnell!


Info Carsharing & Umweltnutzen:

Ein deutscher Pkw steht durchschnittlich 23 Stunden pro Tag ungenutzt am Straßenrand. Autos zu teilen, macht also Sinn. Und kommt der Umwelt zu Gute. Stationsbasierte CarSharer verzichten zu 78 Prozent auf ein eigenes Auto. CarSharing ermöglicht eine flexible Wahl der Verkehrsmittel. Davon profitieren vor allem die ökologisch sinnvollen Alternativen zum Auto. In einer Studie des Bundesverband CarSharing (bcs) berichten 40 Prozent der CarSharing-Kunden von einer sinkenden Nutzung des Pkw. 19 Prozent nutzen öfter Bus und Bahn. 14 Prozent steigen häufiger aufs Fahrrad.

Mehr hier https://carsharing.de/

 

Weitere Artikel