15.11.2022

RMV enthüllt Brennstoffzellen-Zug im eigenen Design

von electrive.net

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat in Frankfurt den ersten Brennstoffzellen-Zug präsentiert, der in Kürze im Linieneinsatz unterwegs sein wird. Ab Dezember starten die ersten der insgesamt 27 bei Alstom bestellten Coradia iLint 54 im Taunusnetz.

Dort werden die 2019 bestellten BZ-Züge zunächst auf der Linie RB15 zwischen Frankfurt und Brandoberndorf eingesetzt. Die weiteren Fahrzeuge werden bis zum Frühjahr geliefert und nach und nach in den Betrieb übernommen. Der Einsatz ist dann auf den Linien RB11 (Frankfurt-Höchst – Bad Soden), RB12 (Frankfurt – Königstein), der erwähnten Verbindung RB15 und der RB16 (Bad Homburg – Friedberg) eingesetzt.

Für den Einsatz der Fahrzeuge mussten viele Partner an einem Strang ziehen: Die DB Regio übernimmt mit ihrem Werk in Frankfurt-Griesheim die Wartung und Instandhaltung der Fahrzeuge. Beschafft wurden die Fahrzeuge über das Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH (Fahma), einer 100-prozentige Tochter des RMV. Aber: Der Betrieb liegt bei der Regionalverkehre Start Deutschland GmbH (start).

Die 100-prozentige DB-Tochter setzte sich in einer europaweiten Ausschreibung durch und löst im Dezember die Hessische Landesbahn (HLB) ab. Um bis zur vollständigen Auslieferung der Wasserstoff-Züge den Betrieb im Taunusnetz sicherzustellen, wird die HLB übergangsweise die Linien RB11 und RB16 bis Ende April weiterbetreiben. „Dies ist ein außergewöhnliches Engagement im Sinne der Fahrgäste“, so der RMV in der Mitteilung.

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